Wallfahrt in Aquileia 2018
Wallfahrt in Aquileia 2018

Am kommenden 15. September wird die Zweite Wallfahrt in Aquileia stattfinden. Wegen organisatorischer Vorbereitungen haben wir das Programm erst heute in allen Details endgültig bestätigen können. Deswegen bitten wir Sie um Verständnis für diese späte Mitteilung. Jedenfalls würden wir uns über eine eventuelle Teilnahme von Österreichern sowie Südtirolern sehr freuen.

Die Mutterkirche Aquileia hat von spätrömischer Zeit über das ganze Mittelalter hinweg bis zum Jahr 1751 (Abschaffung des Patriarchats) weite Teile unserer jeweiligen Länder unter dem einen apostolischen Glauben vereinigt, der der Tradition nach auf den Hl. Evangelisten Markus – später als Patron von Venedig übernommen – zurückgeht. Nordostitalien, Slowenien, Steiermark, Kärnten sowie Cadore erhielten erstmals von Aquileia aus die Frohe Botschaft und blieben lange Zeit mit jener Herde von Heiligen vereint, die bereits auf dem Mosaikfußboden der frühchristlichen Basilika auftritt.

Heuer darf die Wallfahrt gerade von der Pineta San Marco (Pinienwald des Hl. Markus) an der Lagune von Grado losgehen, wo sich auf einer Sanddüne in einer schönen Landschaft die kleine Kirche an der Stelle befindet, an der der Hl. Markus mit seinem Schiff von Alexandrien gelandet sein soll. Den Abschluss der Wallfahrt bildet die Verehrung der Heiligen Märtyrer von Aquileia – vornehmlich des ersten Bischofs, des Hl. Hermagoras, und seines Diakons Fortunatus – in der Patriarchalbasilika Mariä Himmelfahrt, die uns wiederum auf den ständigen, liebevollen Schutz der Muttergottes über unsere Völker erinnert.

Ein Bus steht während des ganzen Tages umsonst zur Verfügung der Pilger, sodass jeder gemäß seinen eigenen Kräften an der Fußwallfahrt teilnehmen kann. Für Auskünfte und Beistand wird es vor Ort einen deutschsprachigen Begleiter geben. 

 

Die Bitte "Parce Domine, parce populo Tuo" (erbarme Dich, Herr, erbarme über unseres Volk) fasst das Thema unserer Wallfahrt zusammen. Sie entstammt einem Fastenlied: Lasst uns den rächenden Zorn besänftigen, und vor den Richter weinend treten (…) Verzeih uns, Herr, verzeih deinem Volk, bleibe nicht ewig auf uns zornig. Durch diese Wallfahrt wollen wir den Herrn um Verzeihung bitten, dass wir uns von ganzem Herzen bekehren können und dass Er unseren Papst Franziskus und die Kirche im heiligen katholischen Glauben aufrechterhalten möge, damit sie in allen Ländern des antiken Patriarchats Aquileias und in der ganzen Welt wieder aufblühen könne.

 

II. Wallfahrt in Aquileia nach der Überlieferung des Hl. Markus – 15. September 2018 Am Samstag, dem 15. September, ist um 17 Uhr die zweite „Wallfahrt der katholischen Überlieferung“ mit einem gesungenen Salve Regina in Aquileia abgeschlossen worden. Die Organisatoren   der   Gesellschaft   des   Hl.  Anton  – sowie die   mitwirkende   Internationale Gesellschaft Thomas von Aquin und der Kulturverein Cornelio Fabro von Udine – freuen sich   nun   über   den   guten   Tagesverlauf   in   der   sonnigen   und   milden   Landschaft der friaulischen Ebene, die quasi den natürlichen Rahmen für die ehrwürdige Steinarchitektur des aquileiesischen Patriarchats bildet. Die Pilger hatten zuvor ihr Herz und ihre Seele durch eine Novene an die Sieben Schmerzen der Allerseligsten Jungfrau Maria vorbereitet. Am frühen Vormittag ist die Wallfahrtsgruppe mit Bannern und Standarten von der Pfarrkirche San Marco in der Ortschaft Belvedere an der Lagune  aufgebrochen.  Denn nach der Überlieferung ging an dieser Stelle  der Hl. Evangelist   Markus   an   Land:   somit   steht   hier   die  Wiege   des   christlichen Glaubens   in Aquileia, in Friaul und selbst in Venetien sowie den benachbarten Gebieten. Auf dem Weg wurde   das   kurze,   doch   einprägsame   Gebet   „Parce   Domine,   parce   populo   Tuo“  – „Verschone, o Herr, verschone Dein Volk“ gesungen.  Durch die römische via Iulia Augusta und die in den 1930er Jahren trassierte „Via Sacra“ sind die Wallfahrer mit Rosenkranz in der Hand und frommen Liedern auf den Lippen zur Kirche  im   Stadtviertel   Monastero   („Kloster“)   gepilgert,   wo   sich   ehemals   ein Benediktinerinnenkloster – u.a. mit deutschen Nonnen –befand. Hier hat Don Michele Tomasin ab 11 Uhr eine tridentinische Messe mit gregorianischen Gesängen zelebriert. Anschließend sind die Pilger durch die römischen Ruinen am Flusshafen mit Psalmen, den sog.  Gebeten  in  itinere  („auf Reisen“),  zur  aquileiesische  Basilika  Mariä  Himmelfahrt gezogen, die die Mutterkirche für viele Völker in den umliegenden Ländern war. Die religiösen Riten wurden im frühchristlichen Baptisterium fortgesetzt; hier betete man das auf die ersten Jahrhunderte n. Chr. zurückgehende Glaubensbekenntnis von Aquileia. Beim Betreten der Basilika wurde die Allerheiligenlitanei angestimmt und man zog in die Krypta unter dem Altarraum, wo die Reliquien der aquileiesischen Märtyrer verehrt werden: die Heiligen Hermagoras und Fortunatus, die Heiligen Hilarius und Tatianus, die Heiligen Cantius, Cantianus und Cantianilla sowie weitere Glaubenszeugen. An diesem Gebetstag marianischer Frömmigkeit, an dem man die Allerseligste Jungfrau verehrt   und   angefleht   hat,   sie   möge   den   heiligen   Glauben   nach   der   katholischen Überlieferung   erhalten   und   stärken,   sind  über  hundert  Pilger   aus   verschiedenen   Orten Friauls   und  Venetiens   sowie   vom   Bistum   Rijeka   (Kroatien),   von   Slowenien   und Deutschland (Baden-Württemberg und Bayern) in Aquileia zusammengekommen, um die immer noch währende Bedeutung Aquileias als Zentrums des Katholizismus zu bezeugen. Nach einem erholsamen Beisammensein beim „Pilgeressen“ ist das Programm durch drei Vorträge   zu   Glaubensthemen   abgerundet   worden.   Don   Samuele   Ceccotti   hat   über   das „Verhältnis zwischen geistiger Erkenntnis und geistlichem Leben“ gesprochen: das tätigeLeben ist unentwirrbar mit dem kontemplativen verbunden, sodass beides die beseligende Anschauung Gottes vorwegnimmt.Der Historiker Prof. Giordano Brunettin hat das Thema „Das Patriarchat Aquileias, Kirche der Völker: die Tradition des Hl. Markus und der aquileiesischen Völker“ behandelt: die Kirche Aquileias ist durch den Hl. Evangelisten Markus und den Hl. Bischof Hermagoraseng an den Stuhl des Hl. Petrus gebunden, d.h. sie ist die „katholische“, universale Kirche aller Völker. Prof. Giovanni Turco hat schließlich den dreifachen Charakter der Wallfahrt in Aquileiasowie   des   christlichen   Lebens   hervorgehoben:   Bußübung,  heiliger   Kult   in   der   Gott gefälligen Form, Einheit von Erkenntnis und Liebe auf das himmlische Ziel hin gerichtet. Die   Gesellschaft   des   Hl.  Anton  möchte  hiermit  ihr   herzlichstes   „Vergelt’s   Gott“   allen Teilnehmern   und   besonders   den   Freunden   aussprechen,   die   mit  so   großem   Eifer   und christlicher Liebe zum Gelingen dieser Wallfahrt beigetragen haben.

 


Schweizer Fusswallfahrt zum Heiligtum

Unserer Lieben Frau von Einsiedeln

Bereits zum 18. Mal findet vom Fr. 12. bis So. 14. Oktober 2018 die Fusswallfahrt zum Heiligtum Unserer Lieben Frau von Einsiedeln statt.

Das Wichtigste in Kürze:

Die Wallfahrt beginnt mit einer Hl. Messe um 7.30 Uhr in St. Pelagiberg. Anschliessend macht sich die im Vergleich zur berühmten Fuss- wallfahrt nach Chatres familiäre Pilgergruppe singend und betend auf den insgesamt 85 km langen Weg. Am Freitag Abend übernachten wir in Dussnang. Hier, wie auch am Samstag Morgen in Au bei Fischingen, wo wir die Hl. Messe feiern, kann man sich noch der Wallfahrt anschliessen. Die zweite Tagesetappe führt entlang des Jakobsweges bis wir am Abend die Unterkunft in Jona erreichen. Am Sonntag Morgen führt der Weg auf dem traditionellen Pilgersteg über den Zürichsee. 

Zum Abschluss findet am So. 14. 10. 2018 um 14.00 Uhr ein feierliches Hochamt im ausser- ordentlichen Ritus in der Wallfahrtsbasilika Einsiedeln mit S.E. Bischof Vitus Huonder statt. Laden Sie hierfür auch Ihre Verwandten und Bekannten ein.

Hl. Messe in Amberg: Termine in der 1. Jahreshälfte 2019

Schulkirche Amberg

Schulkirche in  Amberg

 Termine:

 

17. Februar 2019 um 17.00 Uhr

 

03. März 2019 um 17.00 Uhr

 

07. April 2019 um 17.00 Uhr

 

05. Mai 2019 um  17.00 Uhr

 

02. Juni 2019 um  17.00 Uhr

  

Bei jeder Hl. Messe jeweils um 16:20 Uhr Rosenkranz 

Auf Anfrage Beichtgelegenheit

Wegbeschreibung Schulkirche Amberg
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